Hey das bin ich: Robino
Aber wer bin ich, wenn ich nicht als Trauredner auf Hochzeiten auftrete? Was mache ich in meiner Freizeit und wofür gebe ich viel zu viel Geld aus? Warum könnt Ihr mir blind vertrauen? Hier erfahrt Ihr es!
Ich wollte schon immer Menschen mit meinen Worten begeistern
Ich war natürlich nicht immer Trauredner. Aber ich war schon immer Robino. Und ja, man schreibt mich wirklich mit O am Ende. Das O ist keine Dekoration, das O ist kein Fehler, es gehört zu meinem Namen wie die Moderation zu mir.
Schon als Kind habe ich gespürt, wie stark Worte sein können. Wie sie Räume verändern. Wie sie Menschen berühren, verbinden oder zum Lachen bringen. In meinem Fall aber auch, wie sehr Worte verletzen können.
Und trotzdem wusste ich, dass ich später einmal mit meinen Worten andere Menschen begeistern möchte. Als kleiner Robino habe ich immer davon geträumt, später einmal eine eigene TV moderieren zu können. Nicht um berühmt zu sein, sondern um mit Worten und Entertainment Spass zu haben.
Vielleicht kommt daher meine Liebe zu Shows, Freizeitparks und grossen Inszenierungen. Ich liebe es, wenn Dramaturgie funktioniert. Wenn Spannung aufgebaut wird. Wenn ein Moment bewusst gestaltet ist und nicht zufällig passiert. Damals waren die Bühnenshows von DJ Bobo eine grosse Inspiration für alles, was danach kam.
Heute bin ich tatsächlich Moderator für TV-Produktionen wie «The Voice of Germany«, «Das Supertalent» oder «The Masked Singer«. Aber, und das bedeutet mir viel mehr: Ich bin heute vor allem auch Trauredner.
Eigentlich mache ich genau das Gleiche wie früher: Ich erzähle Geschichten. Nur dass diese Geschichten echt sind. Und dass sie zwei Menschen gehören, die sich füreinander entschieden haben.
Ich bin nicht religiös – im Gegenteil. Aber ich glaube an die Liebe. An Mut. An Ehrlichkeit. Und daran, dass zwei Menschen es verdienen, dass ihre Geschichte nicht oberflächlich erzählt wird, sondern mit Tiefe, Humor und Respekt. Das ihre freie Trauung begeistert, wie es auch eine gute TV-Show kann.
Robino war nie jemand, der Dinge halb macht. Und genau deshalb bin ich heute Trauredner.
Seit 2010 darf ich Menschen mit Worten begeistern
2010 stand ich das erste Mal professionell auf einer Bühne. Moderation war für mich nie nur Ansagen machen. Es war immer die Kunst, Energie zu spüren, einen Raum zu führen und Menschen mitzureissen.
Ob grosse Shows, TV-Produktionen oder Live-Events. Ich habe gelernt, wie Stimmung entsteht. Wie man Spannung aufbaut. Und wie wichtig Timing ist. Und genau dieses Gespür und Erfahrung bringe ich heute in jede freie Trauung ein.
Seit 2020 bin ich hauptberfulich Euer Trauredner
Seit 2020 begleite ich Hochzeiten als Trauredner. Nicht nur nebenbei. Nicht als Wochenendjob oder Hobby. Sondern mit voller Hingabe.
Ich nehme pro Jahr bewusst nur eine begrenzte Anzahl an Hochzeiten an, weil ich jede Geschichte ernst nehme. Ich möchte euch nicht nur kennenlernen. Ich möchte euch verstehen. Euch nicht nur das Minimum bieten. Eine freie Trauung ist für mich kein Programmpunkt. Sie ist der emotionale Kern des Tages und sollte auch so behandelt werden.
Und ich liebe das Leben ausserhalb der Bühne
Seitdem ich denken kann, liebe ich Freizeitparks und Dramaturgie. Ehrlicherweise kam gutes Essen erst später dazu. Ich war einer von denen, die gesagt haben: «Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht!» .
Ich liebe aber auch Abende mit meinem Freund und unseren beiden Hunden. Ich renne mit meiner besten Freundin durch Trampolinhallen und geniesse es, nicht immer erwachsen sein zu müssen. Das bin ich einfach: Professionell und trotzdem verrückt.
Ich weiss, wie es sich anfühlt, neu anfangen zu müssen
Und warum es manchmal genau das ist, was Dich zu dem Menschen macht, der Du heute bist.
Ich weiss nicht nur als Trauredner, dass Geschichten nicht immer leicht beginnen
Vermutlich war es bei mir, wie bei vielen anderen: Meine Schulzeit war kein schöner Film. Sie war geprägt von Mobbing. Von Ausgrenzung. Von dem Gefühl, nie ganz dazuzugehören. Viele Jahre lang habe ich funktioniert. Habe versucht, nicht aufzufallen. Habe gehofft, dass es irgendwann einfacher wird.
Und dann kam 2012. Für die Mayas das Jahr des Weltuntergangs, für mich ein krasser Neustart. Sozusagen ein Reset, denn ich habe mich geoutet. In meiner Abschlussklasse. Und plötzlich hörte das Mobbing auf.
Das Verrückte ist nur: Während es in der Schule ruhiger wurde, wurde es zu Hause schwieriger … Viel schwieriger.
Was für mich ein Schritt in Richtung Ehrlichkeit war, hat an anderer Stelle Brüche ausgelöst. Beziehungen haben sich verändert. Manche sind leiser geworden. Manche sind ganz verschwunden. Mir blieb nichts anderes übrig, als neu anzufangen und selbst für mich zu sorgen. Nicht spektakulär. Nicht laut. Sondern Schritt für Schritt. Mit 17 Jahren.
Ich habe gelernt, mich selbst ernst zu nehmen. Habe mir meine eigene Familie aufgebaut. Mit meinem Freund. Mit unseren Hunden. Mit Freunden, die heute mehr sind als nur Freunde.
Und vielleicht habe ich genau deshalb ein sehr feines Gespür für Menschen, die mehr erlebt haben, als man auf den ersten Blick sieht. Für Brüche. Für Verluste. Für Mut. Für zweite Anfänge. Ich weiss, wie wichtig es ist, gesehen zu werden. Und wie wertvoll es ist, wenn jemand deine Geschichte respektvoll behandelt.
Deshalb erzähle ich sie nicht oberflächlich. Nicht schnell. Und ganz sicher nicht wie eine Vorlage. Das ist einer der Gründe, wieso ich mich für die Arbeit als Trauredner entschieden habe.
Aus dem kleinen Robino ist ein Trauredner geworden, der Menschen bewegt
Ich habe früh gelernt, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören. Wie es ist, wenn Worte verletzen können. Und wie still man werden kann, wenn man glaubt, sich anpassen zu müssen. Aber ich habe auch gelernt, dass genau darin Kraft liegt.
Ausgrenzung hat mich sensibel gemacht. Verlust hat mich aufmerksam gemacht. Und Neuanfänge haben mich stärker gemacht. Ich weiss heute, wie wertvoll es ist, wenn dich jemand ernst nimmt. Wenn jemand zuhört, ohne zu urteilen. Wenn jemand deine Geschichte nicht bewertet, sondern versteht.
Aus dem kleinen Robino, der sich oft unsicher gefühlt hat, ist ein Trauredner geworden, der Menschen berührt, begeistert und bewegt. Der Räume halten kann. Der auch in emotionalen Momenten ruhig bleibt. Der weiss, dass hinter jeder Fassade eine Geschichte steckt.
Vielleicht vertrauen mir Paare deshalb so schnell. Weil sie spüren, dass ich nichts inszeniere, was nicht echt ist. Dass ich sensibel mit ihren Worten umgehe. Und dass ich weiss, wie viel Mut es braucht, sich zu zeigen.
Ich arbeite nicht mit Vorlagen. Ich arbeite nicht mit Paketen. Ich arbeite mit Menschen. Und ich glaube, genau das merkt man.
Meinen Traum habe ich nicht gefunden, ich habe ihn mir aufgebaut
Meine Geschichte beginnt nicht mit Hochzeiten. Sie beginnt mit einem Mikrofon. Beim Radio, oder genauer gesagt bei bigFM Saarland, durfte ich zum ersten Mal moderieren. Ich war jung, ehrgeizig, und plötzlich durfte ich Menschen erreichen, ohne sie zu sehen. Nur mit meiner Stimme. Nur mit meinen Worten.
Dort habe ich verstanden, wie viel Kraft in der Sprache liegt. Wie man Stimmung aufbaut. Wie man Energie spürt, obwohl man sie nicht sieht. Und wie wichtig Timing ist.
Aus dem Radio wurde Selbstständigkeit. Aus kleinen Moderationen wurden grosse Bühnen. Ich durfte für Disney arbeiten. Für Universal. Für Unternehmen, die Inszenierung ernst nehmen. 2013 stand ich bei den Horror Nights im Europa-Park auf der «Bühne». Als verrückter Wissenschaftler Professor Matd Flurry. Als Horrorclown Needle Nose. Ich habe Rollen gespielt, Shows produziert und gelernt, wie Atmosphäre entsteht.
Später durfte ich Warm-ups fürs Fernsehen moderieren. Ich habe erlebt, wie man 100.000 Menschen führt. Wie man Menschen vorbereitet. Wie man sie mitnimmt. All das hat mich geprägt.
Heute kann ich meine ganzen Erfahrungen als Trauredner nutzen
Ich liebe Dramaturgie. Ich liebe Aufbau. Ich liebe Gänsehaut-Momente und irgendwie habe ich einen Fetisch für geniale Übergänge. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass mich etwas anderes noch mehr erfüllt. Echte Geschichten.
Seit 2020 darf ich hauptberuflich Trauredner sein und begleite zusätzlich Beerdigungen. Menschen vertrauen mir ihre Geschichten an, wenn sie heiraten. Und sie vertrauen sie mir an, wenn sie Abschied nehmen müssen. Das ist für mich kein Job. Das ist Verantwortung.
Ich weiss, wie es sich anfühlt, neu anfangen zu müssen. Ich weiss, wie wichtig es ist, gesehen zu werden. Und ich weiss, wie viel Mut es braucht, sich mit seiner Geschichte zu zeigen. Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich heute mache, was ich damals gebraucht hätte.
Ich arbeite nicht, um zu arbeiten. Ich arbeite, um zu leben. Um mir Dinge zu erlauben, von denen ich früher nur geträumt habe. Ich liebe Freizeitparks, weil sie zeigen, was möglich ist, wenn man Dramaturgie ernst nimmt. Ich liebe gutes Essen. Ich lebe vegan, weil ich bewusst entscheiden möchte, wie ich lebe, und für mich keine Tiere sterben sollen.
Ich glaube nicht an das Minimum. Nicht auf der Bühne. Nicht in Beziehungen. Und ganz sicher nicht im Leben.
Vielleicht lernen wir uns bald persönlich kennen. Robino und Ihr
Wenn ihr bis hier gelesen habt, wisst ihr jetzt ziemlich viel über mich. Ihr wisst, wo ich herkomme. Ihr wisst, was mich geprägt hat. Und ihr wisst, warum ich meine Arbeit so ernst nehme. Was ihr noch nicht wisst, ist, wie ihr euch mit mir fühlt. Und genau das finden wir am besten in einem Gespräch heraus. Nicht als Dienstleister und Auftraggeber. Sondern als Menschen. Wenn ihr jemanden sucht, der euch nicht nur begleitet, sondern wirklich kennenlernen möchte, dann freue ich mich auf euch.